Mythen und Fakten rund um den Keuschheitsgürtel

Viele Mythen ranken sich um ihn, den Keuschheitsgürtel. Ist er ein Kontrollinstrument für untreue Ehepartner oder doch nur ein Liebesspielzeug? Erfahren Sie im Folgenden, welche Mythen wahr sind und lesen Sie nützliche und interessante Informationen über Gebrauch, Pflege und Einsatzzwecke des Gürtels.

Geschichte

Der Keuschheitsgürtel ist eines der ältesten Sexspielzeuge der Welt. Um ihn ranken sich zahlreiche Geschichten. Gerüchten nach wurde er schon im Mittelalter eingesetzt. So haben angeblich Kreuzritter ihren Frauen Keuschheitsgürtel umgeschnallt, um diese am Fremdgehen zu hindern. Dieses Gerücht ist aber eine Legende, da das aus hygienischen Gründen gar nicht möglich war. Erstmals belegt ist der Gürtel für das Jahr 1400 in Italien. Schon damals soll der Gürtel ein Sexspielzeug gewesen sein.

Keuschheitsgürtel für Frauen

Im BDSM sind sie schon immer sehr beliebte Sexspielzeuge. BDSM-Sklavinnen werden so von dominanten Herren kontrolliert. In der Szene legen Männer Frauen als Bestrafung für “ungezogenes” Benehmen die Gürtel an und strafen sie so mit Sexentzug. Ebenso sind die Gürtel bei lesbischen BDSM-Spielen beliebt. Hier ist die Bestrafung, dass eine Frau sich nicht mehr mit einem Dildo von einer anderen Frau befriedigen lassen darf.

Keuschheitsgürtel für den Mann

Für Männer gibt es heutzutage ebenso Gürtel, die sie zur Keuschheit zwingen. Diese werden umgangssprachlich als Peniskäfige bezeichnet. Sie werden insbesondere beim Liebensspiel zwischen Dominas und ihren Lustsklaven eingesetzt.

was ist ein keuschheitsgürtel

Wird der Keuschheitsgürtel außerhalb der BDSM-Szene genutzt?

Heutzutage ist der Gürtel nicht nur in BDSM-Studios, sondern in vielen Schlafzimmern zu finden. Der Gürtel wird von ganz normalen Paaren im Liebesspiel genutzt. Er dient dazu, die Vorfreude zu steigern und wird für Rollenspiele eingesetzt, die ohne BDSM-typische Elemente wie peitschen, fesseln etc. auskommen.

Wie wird der Gürtel richtig angelegt?

Das Anlegen des Gürtels ist bei Frauen wenig kompliziert. Hier ist der Keuschheitsgürtel eine Art Gurt, der um die Hüften der Frau geschnallt wird. Eine Schnalle wird über Vagina und Po gelegt. Durch ein Schloss wird die Schnalle dann so fixiert, dass für die Frau der Geschlechtsverkehr unmöglich wird.
Bei Männern wird ebenso ein Gurt umgeschnallt und der Penis dann in einen Käfig gesperrt, der sich mit Hilfe eines Schlosses schließen und öffnen lässt.

Keuschheitsgürtel kaufen

Achten Sie beim Kauf eines Keuschheitsgürtels auf eine gute Verarbeitung und hochwertiges Material. Gute Gürtel verfügen häufig über eine Polsterung.

Hygiene

Eine gute Qualität schützt nicht vor Infektionen. Wenn Sie den Gürtel tragen, achten Sie unbedingt auf Intimhygiene, um Gesundheitsschäden zu verhindern. Der Gürtel sollte nicht zu lange getragen werden, da sonst Wundreibungen entstehen können. Reinigen Sie den Gürtel regelmäßig mit einem geeigneten Reinigungsmittel.

Welche ausgefallenen Variationen gibt es?

Es gibt inzwischen Keuschheitsgürtel für den Mann mit elektrischer Stimulanz. Für Frauen gibt es Gürtel mit diversen Öffnungen, die eine Stimulanz ermöglichen, ohne, dass es zum Sex kommen kann.

Fazit

Der Keuschheitsgürtel ist eines der ältesten Liebesspielzeuge der Welt und eignet sich auch heute noch hervorragend für Liebesspiele. Der psychologische Effekt, dem Partner in gewisser Weise ausgeliefert zu sein, macht den Reiz des sündigen Gürtels aus. er eignet sich hervorragend für Rollenspiele, sollte aber nicht zu lange getragen werden – der beste Penisring.

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